Ahnen-/Familienforschung

Johann Leonhard Reuleaux (auf dem Foto mit Vater Heinrich Robert und Mutter Christine geb. Titgens sowie meiner Mutter Kornelia Katharina Laumanns geb. Reuleaux) hatte sich als Offizier der Wehrmacht (Ariernachweis) mit der Geschichte der “Reuleaux” beschäftigt. Er kam in seinen Forschungen bis zu Henry Reuleaux als Stammvater. Henry Reuleaux wurde geboren ca. 1630/35 in Glain bei Lüttich (Wallonie/Belgien). Ich selbst beschäftige mich seit ca. 1996, unterstützt durch die Möglichkeiten des Internets, mit der Geschichte der Familien meiner Eltern “Laumanns-Reuleaux”.

Als Folge der französischen Besatzung der Rheinlande wurde - neben den oft ungenauen Kirchenbüchern - für die zivilrechtliche Aufzeichnungspflicht durch die Verwaltungen (Standesämter) eine strengere Systematik eingeführt. Siehe die Geburtsurkunde meines Großvaters Joseph Laumanns (1874-1954). Die gleiche Systematik galt für Heirats- und Sterbeurkunden. Vor allem die Heiratsurkunden hielten in typisch deutscher Genauigkeit und Ausführlichkeit alle relevanten Daten der Personen und ihrer Herkunft fest. Es gibt auch Urkunden in französischer Sprache auf Basis des Revolutionskalender (Beginn: 21.9.1792).
Einige Ergebnisse dieser Forschungen sind:

  • Alle Linien der Laumanns stammen aus dem Erkelenzer Land.
  • Die “übergeordnete” Linie stammt aus Keyenberg-Immerath-Pesch-Wanlo.
  • Die “engere” Linie stammt aus Günhoven-Rheydt-Mönchengladbach.
  • Linien der “Laumanns” sind in Lippstadt (OWL) zu finden.
  • Weitere Linien in Königshoven, Bedburg und Köln.
  • Es gibt niederländische/belgische Linien (teilweise Laumans geschrieben).
  • Dokumentationen zu den Familien Laumanns-Reuleaux:

  • Auszug aus meinem Stammbaum (Stand: Juni 2014)
  • ”Krieg in der Arktis”
       Das Schicksal des vermißten Bruders meiner Mutter, Eduard August Reuleaux
  • ”Vom Don bis hinter den Dnjestr”
    Die Geschichte meines Vaters Martin Josef Laumanns im Rußlandfeldzug (Zeitraum 1942-1944). Sein Kriegsschicksal als einen Gegenpol zu den heute üblichen Generalisierungen. Ich erlebte diese z.B. am 2.3.2012 durch einen selbsterklärten “Historiker” der Partei “Die Linke” beim Besuch des “Sowjetischen Ehrenmals” (Berlin-Treptow) mit seinen undifferenzierten Aussagen über die deutschen Soldaten als “Verbrecher” und die Rote Armee als “Befreier”. Auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit ihrer arroganten Überheblichkeit in Form einer pauschalisierenden Wertung (“Die Wehrmacht dürfe in keiner Form traditionsstiftend für die Bundeswehr sein”) wird vielen damaligen (unfreiwilligen) Soldaten nicht gerecht. Das habe ich mit Brief vom 6.5.2017 an die Ministerin zum Ausdruck gebracht und begründet. Eine Antwort auf meinen Brief bekam ich - natürlich! - nicht.
  • Famliengrab Reuleaux-Laumanns (nach der Bestattung von Kornelia Laumanns-Knoben geb. Reuleaux am 20.6.2014)
  • Auszug aus dem von Helmut Heldmann überarbeiteten Stammbaum der Familie Reuleaux (Original aus den 60er Jahren).